„Du kriegst das, wenn es Dir in den Kram passt!“

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Autsch! Das saß …

Neben den üblichen Auslösern kann es natürlich auch schlichte Aufregung sein, die mich plötzlich bibbern und nach Luft schnappen läßt.
Bei Meinungsverschiedenheiten zum Beispiel, wenn ich mich mißverstanden, geringschätzt, ungerecht behandelt fühle.

Was – zugegeben – schnell gehen kann.

Wenn mir eine Stunde vor der Party, auf die ich mich seit Tagen gefreut habe, klar wird, dass da viele Menschen in einem Raum sein werden. Richtig viele. Dass da Musik laufen wird und zwar LAUT.
Wenn mir also eine Stunde vorher klar wird, dass ich es wieder mal nicht schaffen werde.
Wenn das mal wieder soweit ist, dann ziehen
„Reißdichmalzusammenversuchswenigstensdubistunzuverlässigundversaustallendenabend“ Diskussionen mir ratzfatz den Boden unter den Füßen weg.

Es geht mir nicht darum, in solchen Momenten meinen Willen durchzusetzen!
Ich will das doch gar nicht!

Natürlich ist es schwierig, mit einem zitternden und weinenden Bündel Diskussionen zu führen. Nein, es ist unmöglich. Man muß mindestens warten, bis das Bündel sich beruhigt hat, besser noch trösten und es dann gaaanz vorsichtig nochmal versuchen.

Dass man das unfair und manipulativ finden mag, leuchtet ein.

Aber mal ehrlich: Ich kann mich artikulieren. In guten Momenten bin ich geradewegs eloquent. Ich kann argumentieren. Und ich lass mir die Butter nicht vom Brot nehmen.

Ich habe es überhaupt nicht nötig, eine tränenreiche Show zu inszenieren, um meinen Willen durchzusetzen!

Und ich hasse es, wenn ich merke, wie mein Brustkorb enger wird, wie meine Hände Halt suchen bevor das Zittern beginnt.

Ganz ehrlich: In solchen Momenten wünsche ich mir Diskussionen, Wortgefechte, wegen meiner zünftige Kräche!

Aber nicht diesen erbärmlichen Zustand.

Und vor allem würde ich lieber einfach auf Parties gehen!

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